GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH

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Notfall-Telefonnummern der Krankenhäuser

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  • Werner Forßmann Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 69-0
  • Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde: 0 33 34 / 53-0
  • Krankenhaus Angermünde: 0 33 31 / 271-0
  • Kreiskrankenhaus Prenzlau: 0 39 84 / 33-0

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Dank an die Feuerwehren

Anfang Oktober fegte Sturmtief Xavier mit Orkanböen durch das Land. Noch immer sieht man längsseits der Straßen viele Hinterlassenschaften, insbesondere umgestürzte Bäume. Dass der Schaden sich in Grenzen hielt und die Straßen im Nordosten Brandenburgs sozusagen über Nacht wieder befahrbar wurden, dafür sorgten vor allem die Feuerwehren. Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH bedankte sich für den außerordentlichen Einsatz mit einer Spende und lud die Uckermärkischen Feuerwehrverbände zur Spendenübergabe in die GLG-Zentrale nach Eberswalde ein.


„Viele unserer Beschäftigten haben lange Anfahrtswege, doch jeder kam trotz des Sturmes wohlbehalten und pünktlich an seinen Platz, so dass es in den GLG-Krankenhäusern an diesem Tag keine personellen Besetzungsprobleme gab und der Stationsbetrieb reibungslos laufen konnte“, sagte GLG-Geschäftsführer Dr. Jörg Mocek. „Das ist eine beachtenswerte Leistung der Einsatzkräfte, zu denen ja auch viele Freiwillige gehören, und das verdient unseren Dank.“


Als Geste der Anerkennung überreichte er den Uckermärkischen Feuerwehren einen Scheck von 250 Euro, den die Feuerwehren für die Jugend- und Nachwuchsarbeit nutzen wollen. Entgegengenommen wurde der Scheck von Lutz Timm, Vorsitzender des Uckermärkischen Feuerwehrverbandes Angermünde e.V., und Wolfgang Drewlo, Vorsitzender vom Feuerwehrverband des Landkreises Uckermark e.V.  sowie von Kreisjugendfeuerwehrwartin Kareen Bechert. Angeregt hatte die Spende der Technische Leiter des Werner Forßmann Krankenhauses, Jörg Strutzke. Er sagte: „Wir Techniker wissen, was es bedeutet, so eine Ausnahmesituation zu beherrschen, welche Kräfte und Mittel nötig sind und welcher persönliche Einsatz da abverlangt wird.“


Weil die Bäume anders als gewöhnlich bei Herbststürmen noch voll belaubt waren, boten sie dem Sturm besonders große Angriffsflächen. Die Bahn musste den Verkehr auf vielen Strecken einstellen, der Flugverkehr ruhte und sieben Menschen kamen in Deutschland durch Wirkungen des Sturms ums Leben. Die Feuerwehr wurde pausenlos alarmiert, in der Uckermark waren alle Kräfte im Einsatz, darunter mehr als 2.500 ehrenamtliche Feuerwehrleute.


„Es wurden vereinzelt Wachen als Bereitschaft zurückgehalten um bei eventuell anderweitigen dringenden Einsatzlagen, zum Beispiel Verkehrsunfällen, Bränden oder sonstigen Notlagen, eingreifen zu können. Der überwiegende Teil aber war mit den Sturmschäden beschäftigt“, berichtete Wolfgang Drewlo.


Feuer ist längst nicht mehr der häufigste Einsatzgrund für die Feuerwehr. „Viel häufiger geht es um technischen Hilfeleistungen, von Verkehrsunfällen bis hin zu Tragehilfen für den Rettungsdienst“,  so Wolfgang Drewlo. „Brandeinsätze spielen eher eine untergeordnete Rolle. Wenn es aber mal brennt, ist die Größe der Schadenslagen oft gestiegen.“


Wie wird man eigentlich Feuerwehrmann oder -frau? „Die Ausbildung in den Ortswehren findet nach Feuerwehrdienstvorschrift statt. In dieser sind die Rahmenbedingungen geregelt“, erklärte Wolfgang Drewlo. „Nach der Grundausbildung sind die Kameradinnen und Kameraden schon soweit geschult, dass sie am Einsatzgeschehen teilnehmen können und dürfen. Die technische Ausbildung, zum Beispiel Lehrgänge wie Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Technische Hilfeleistung oder Gerätewart, wird am Feuerwehrtechnisches Zentrum auf Landkreisebene durchgeführt, die Führungsausbildung, zum Beispiel Gruppenführer oder Zugführer, auf Landesebene an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt.“


Mitmachen kann jeder –  in der Jugendfeuerwehr schon ab einem Alter von sechs Jahren. Wer Interesse hat, wende sich an die Verbände oder direkt vor Ort an den nächsten Feuerwehrstützpunkt und die dort aktiven Feuerwehrmitglieder.

 

 


Verfasst am: 14.11.2017

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