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  • Krankenhaus Angermünde: 0 33 31 / 271-0
  • Kreiskrankenhaus Prenzlau: 0 39 84 / 33-0

Aktuelles

Gemeinsam gegen den Schlaganfall

Jubiläumstreffen der Selbsthilfegruppe – Informationsbus am 2. Juni

Am 10. Mai findet deutschlandweit der Tag gegen den Schlaganfall statt. Dieser Aktionstag wurde 1999 von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen, um auf Risiken, Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls hinzuweisen. Rund 270.000 Menschen erleiden ihn hierzulande pro Jahr. Zwischen 30 und 40 Prozent der Betroffenen versterben daran, Überlebende bleiben sehr oft pflegebedürftig. Der Schlaganfall gilt als häufigste Ursache für im Erwachsenenalter erworbene Behinderungen. Für die Bewältigung der Folgen leisten Selbsthilfegruppen eine wichtige Arbeit. Die Eberswalder Schlaganfall-Selbsthilfegruppe (SHG) feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum.

Traditionell treffen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppe einmal jährlich in der Klinik für Neurologie des Martin Gropius Krankenhauses, um mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten verschiedene Themen rund um den Schlaganfall zu besprechen. Angelika Dittrich hat 1997 die Gründung der SHG initiiert und über alle Jahre leitend organisiert. Für ihr besonderes Engagement dankte ihr Oberarzt Hans-Michael Schmitt, der Leiter der Schlaganfallstation Stroke Unit. Das Eberswalder Krankenhaus verfügt über eine überregionale Stroke Unit mit 10 Betten. Hier findet die Monitorüberwachung, akute Diagnostik, umgehende Rezidivprophylaxe und die intensive Frührehabilitation bei akuten Schlaganfällen statt.

Je eher ein Patient mit Schlaganfall diese Station erreicht, desto besser seine Chancen. „Erste Zeichen eines Schlaganfalls sollte jeder kennen und sofort den Notarzt rufen“, sagte Hans-Michael Schmitt. Im diesjährigen Programm des Treffens mit der SHG stellte er im Vortrag wichtige Aspekte der Früherkennung, Behandlung und Prophylaxe von Schlaganfällen vor. Auch und gerade wer schon einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein besonderes Risiko.

Vorträge stehen bei der Selbsthilfegruppe immer wieder auf dem Programm, aber auch gemeinsame Ausflüge in die Umgebung Eberswaldes und in den Landkreis Barnim. „Nach einem Schlaganfall ist es für die Betroffenen sehr wichtig, sich auszutauschen und gegenseitig Mut zu machen“, sagte Angelika Dittrich. „Dafür bietet die Selbsthilfegruppe jederzeit Gelegenheit. Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat.“

In der anschließenden geselligen Runde sprachen die SHG-Mitglieder auch der Verwaltungsleitung des Krankenhauses ihren Dank für die kulinarische Unterstützung aus. Mit einer Einladung zur Festveranstaltung der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe im September und einem selbsterstellten Bildband zum Jubiläum verabschiedeten sich die Gruppenmitglieder.

Oberarzt Hans-Michael Schmitt lud zuvor noch für den 2. Juni zur Schlaganfall-Busaktion auf dem Eberswalder Marktplatz ein. Wie in den Vorjahren kann man sich hier von 10 bis 16 Uhr ausführlich und aus erster Hand zum Schlaganfall informieren und einen individuellen Risiko-Test vornehmen lassen. An Bord des roten Doppeldeckerbusses, der nicht zu übersehen sein wird, befinden sich Ärzte, Therapeuten und Fachkräfte aus der Neurologie, der Kardiologie und Diabetologie.

Die GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH bietet in ihren Gesundheitseinrichtungen eine komplette Versorgung von Patienten mit Schlaganfall von der Notfallaufnahme und der Stroke Unit in Eberswalde, einschließlich Frührehabilitation, über die weitere Rehabilitation bis zur beruflichen Wiedereingliederung in der GLG Fachklinik Wolletzsee oder auch bis zur häuslichen Pflege und Kursen für pflegende Angehörige von Patienten.

 

 


Verfasst am: 10.05.2017

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