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11. April: Medizinischer Dienstag „Wenn Essen krank macht“

Essen gehört zum Leben, jeden Tag, so natürlich, dass wir kaum darüber nachdenken. Doch was passiert, wenn das Wechselspiel von Hunger und Sättigung aus dem Gleichgewicht gerät, wenn Lust und Freude am Essen von Gier, Scham, Schuld und Angst verdrängt werden? Was, wenn Essen krank macht? Diese Fragen beantworten Chefärztin Dr. Uta-Susan Donges und Oberarzt Dr. Attila El Nagashi von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Martin Gropius Krankenhauses beim „Medizinischen Dienstag“ am 11. April um 18 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus am Eberswalder Markt.

Die Zahl der Menschen, die an eine Essstörung leiden, steigt – zwischen 2011 und 2015 bundesweit um 13 %! Aktuell ist davon auszugehen, dass über eine halbe Million Deutsche betroffen sind. Die Dunkelziffer liegt nach Einschätzung der Krankenkassen noch höher, denn oft wird das gestörte Essverhalten von den Betroffenen nicht als krankhaft wahrgenommen.

„Allen Essstörungen gemeinsam ist die starke gedankliche Beschäftigung mit Essen, Figur und Gewicht“, erklärt Dr. Uta-Susan Donges. „Die daraus resultierenden Versuche, Nahrungsaufnahme und Gewicht zu kontrollieren, zum Beispiel durch strenge Diäten und exzessive Bewegung, führen unweigerlich zu Essattacken (Binge eating), die dann mit Erbrechen (Bulimia nervosa) und/oder Hungern (Anorexia nervosa) beantwortet werden. Starkes Untergewicht, aber auch Übergewicht bis zur Adipositas können die Folge sein und mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen einhergehen. Diese Kreisläufe sind häufig ohne Hilfe schwer zu durchbrechen.“

In zwei Vorträgen werden die verschiedenen Formen von Essstörungen, ihre Ursachen und Symptome vorgestellt. Die Referenten zeigen Möglichkeiten der Behandlung auf und berichten von Erfahrungen. Die Besucher der Veranstaltung haben die Möglichkeit, auch individuelle Fragen an die Experten zu richten. Der Eintritt ist frei.


Verfasst am: 03.04.2017

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